Dreikant Tisch-Unikat in der Balvenie Makers Pop-up Boutique in Wien
Dreikant Tisch-Unikat aus der Balvenie Boutique, mobile Ansicht

Balvenie Makers Pop-up Boutique

Von 14. November bis 16. Dezember 2023 verwandelten wir gemeinsam mit The Balvenie einen ganz besonderen Ort in der Wiener Innenstadt in eine exklusive Pop-up Boutique: die Vorlaufstraße 1 im 1. Bezirk wurde für sechs Wochen zur Bühne für Handwerkskunst, Genuss und Design. Im Rahmen des Balvenie „Makers Projekt“ durften wir als langjähriger Partner unsere handgefertigten Tisch-Unikate in Szene setzen und einem neuen Publikum zeigen, wie viel Leidenschaft, Präzision und Zeit in jedem einzelnen unserer Stücke steckt.

Für uns war diese Zusammenarbeit weit mehr als eine reine Präsentationsfläche. The Balvenie steht wie kaum eine andere Marke für traditionelles Handwerk, das über Generationen weitergegeben wird – eine Philosophie, die sich eins zu eins mit unserer eigenen Arbeitsweise bei Dreikant deckt. Beide Seiten verbindet der Anspruch, Zeit, Geduld und Können in ein Ergebnis zu investieren, das am Ende für sich selbst spricht. Auf mehreren Ebenen der Boutique konnten Besucherinnen und Besucher unsere Tische hautnah erleben, während sie gleichzeitig in die Welt des schottischen Single Malt Whiskys eintauchten.

Dreikant Tisch-Unikat in der Balvenie Makers Pop-up Boutique in Wien

Balvenie Makers Pop-up Boutique: Handwerk trifft Genuss in Wien

Wer die Vorlaufstraße 1 im Herzen der Wiener Innenstadt betrat, fand sich in einer völlig neuen Welt wieder. Für sechs Wochen verwandelte The Balvenie die Räumlichkeiten in eine stimmungsvolle Pop-up Boutique, die weit über einen gewöhnlichen Showroom hinausging. Warmes Licht, edle Materialien und eine sorgfältig kuratierte Inszenierung schufen eine Atmosphäre, die sofort zum Verweilen einlud. Wir haben diesen Raum gemeinsam mit dem Team von Balvenie mitgestaltet und unsere Tisch-Unikate an mehreren Stationen im Raum platziert, sodass sie sich organisch in das Gesamtkonzept einfügten, ohne dabei ihre eigene Präsenz zu verlieren. Das Balvenie Makers Projekt bringt Menschen und Marken zusammen, die für echtes Handwerk stehen – für uns war die Einladung, Teil dieses Projekts zu sein, eine große Ehre und zugleich eine Bestätigung unseres Weges. Schon beim Betreten der Boutique fiel der Blick auf unsere holzige Werkbank-Ecke mit dem markanten Dreikant Logo im Hintergrund, umgeben von Fassdeckeln, Musterhölzern und Werkzeugen, die einen ersten Einblick in unseren Entstehungsprozess gaben. Dahinter erstreckte sich ein langer Flur, der die verschiedenen Themenbereiche der Boutique miteinander verband und an dessen Ende weitere unserer Tische auf die Besucherinnen und Besucher warteten. Besonders gefreut hat uns, dass die Verantwortlichen von Balvenie unseren Tischen bewusst zentrale Positionen im Raum eingeräumt haben, statt sie als reines Beiwerk zu behandeln. An mehreren Stationen entlang des Flurs luden kleinere Sitzgruppen zum Verweilen ein, sodass Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue mit unseren unterschiedlichen Holzarten, Verarbeitungstechniken und Formsprachen in Berührung kamen. Diese Dramaturgie aus Ankommen, Entdecken und Verweilen hat aus unserer Sicht hervorragend funktioniert und die Vielseitigkeit unserer Tisch-Unikate eindrucksvoll unterstrichen.
3 Meter langer Dreikant Eichentisch als Herzstück der Balvenie Boutique

Ein 3 Meter langer Eichentisch als Herzstück

Im zentralen Bereich der Boutique stand einer unserer imposantesten Tische: ein 3 Meter langer Esstisch aus massiver Eiche, dessen Mitte von einer tiefschwarzen Fuge aus Epoxidharz durchzogen wird. Diese Fuge folgt nicht einer geraden Linie, sondern nimmt die natürliche Wuchsform des Holzes auf und macht so jede Maserung, jeden Ast und jede Unregelmäßigkeit der Eiche sichtbar. Das Ergebnis ist eine Tischplatte, die wie ein Naturkunstwerk wirkt und bei jedem Betrachtungswinkel neue Details preisgibt. Getragen wird die Platte von einem eigens entwickelten Fächer-Unterbau, der sich optisch von klassischen Tischgestellen abhebt. Statt gerader, paralleler Beine öffnet sich die Unterkonstruktion fächerförmig nach außen, was dem gesamten Tisch trotz seiner enormen Länge eine bemerkenswerte Leichtigkeit verleiht. Umrahmt wurde der Tisch von Jess-Stühlen in unterschiedlichen Ausführungen – manche mit Lederbezug, andere in Stoff gehalten, teils als Drehstühle, teils als klassische Standvariante. Diese bewusste Mischung an Sitzmöglichkeiten unterstrich den Gedanken, dass unsere Tische für ganz unterschiedliche Anlässe und Nutzungsszenarien gedacht sind, vom formellen Dinner bis zum entspannten Zusammensitzen.
Gestockter Dreikant Buchentisch mit gespaltener Stahlplatte

Der gestockte Buchentisch mit gespaltener Stahlplatte

Ein zweites Highlight der Boutique war ein 250 Zentimeter langer Tisch aus gestockter Buche, deren charakteristische, leicht raue Oberflächenstruktur der Platte eine ganz eigene Haptik verleiht. Auch hier haben wir mit schwarzem Epoxidharz gearbeitet, das den Tisch mittig in zwei Hälften teilt und gleichzeitig als verbindendes Element fungiert. Die dunkle Fuge steht im reizvollen Kontrast zur hellen, fein strukturierten Oberfläche der gestockten Buche und macht die Bearbeitungstechnik erst richtig sichtbar. Besonders markant ist die Unterkonstruktion dieses Tisches: zwei geteilte Stahlplatten, die exakt der Form der Epoxidharz-Fuge folgen und so als eigenständiges Gestaltungselement in Erscheinung treten. Diese Kombination aus Holz, Harz und Stahl zeigt, wie unterschiedliche Materialien bei uns zu einem stimmigen Gesamtbild verschmelzen. Auf der Tischplatte selbst inszenierte Balvenie ausgewählte Produkte aus dem eigenen Sortiment – Flaschen, Verpackungen und Verkostungszubehör fügten sich neben unserem Tisch zu einem stimmungsvollen Arrangement zusammen, das die Wertigkeit beider Marken unterstrich.
Gemütliche Lounge-Ecke mit Dreikant Tisch in der Balvenie Boutique

Eine Lounge-Ecke zum Verweilen

Neben den beiden großen Esstischen haben wir für die Boutique auch eine gemütliche Lounge-Ecke mitgestaltet. Im Zentrum steht ein Couchtisch aus Esche in Hirnholz-Optik, bei dem die Holzmaserung nicht der Länge nach, sondern quer zur Faser sichtbar wird – eine aufwendige Verarbeitungstechnik, die ein einzigartiges, fast grafisches Muster auf der Oberfläche erzeugt. Umgeben war der Tisch von cremefarbenen Jess Lounge-Sesseln, die zusammen mit einer Stehleuchte und dekorativen Objekten eine warme, einladende Sitzlandschaft bildeten. Ergänzt wurde dieser Bereich durch weitere Hirnholz-Couchtische in unterschiedlichen Holzarten: Räuchereiche mit ihrer tiefen, warmen Tönung, helle Lärche mit ihrer feinen Maserung sowie Buche als dritte Variante. Jede dieser Holzarten reagiert unterschiedlich auf die Hirnholz-Verarbeitung, wodurch trotz gleicher Technik drei ganz eigenständige Tische entstanden sind. Für uns war es spannend zu beobachten, wie unterschiedlich Besucherinnen und Besucher auf die einzelnen Varianten reagierten – manche bevorzugten die kräftige Ausstrahlung der Räuchereiche, andere die helle, ruhige Wirkung der Lärche. Im Hintergrund dieser Lounge-Ecke war durch eine offene Tür auch der Bereich unseres Partners Heinrich’s Gin sichtbar, was den Charakter der Boutique als Treffpunkt mehrerer Marken mit gemeinsamen Werten noch unterstrich. Eine dekorative Heißluftballon-Figur und ein Getränkewagen im Fassdesign rundeten die Lounge optisch ab und sorgten dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher auch abseits der Tischpräsentationen gerne für ein Gespräch niederließen. Genau diese Mischung aus Rückzugsort und Begegnungszone hat uns gezeigt, wie gut sich unsere Möbel auch in einem Lounge-Kontext behaupten, der sich deutlich vom klassischen Esstisch-Setting unterscheidet.
Dreikant Handwerkskunst im Mittelpunkt der Balvenie Boutique

Handwerkskunst im Mittelpunkt

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Beitrags zur Pop-up Boutique war ein eigens gefertigtes Regal- und Sideboard-System, das speziell für die Präsentation der Balvenie Produkte konzipiert wurde. Wellenförmig angeordnete Holzlamellen in unterschiedlichen Brauntönen bildeten den Hintergrund für sorgfältig platzierte Whisky-Flaschen und Verkostungsboards und schufen so eine Bühne, die die Produkte optimal in Szene setzte, ohne von ihnen abzulenken. Gleich daneben hatten wir eine kleine Werkbank-Ecke aufgebaut, die unseren Entstehungsprozess für die Besucherinnen und Besucher greifbar machte. Musterhölzer in verschiedenen Ausführungen, Handwerkzeuge und ein aufgeschnittener Fassdeckel luden zum genauen Hinsehen ein und zeigten, dass hinter jedem unserer Tische unzählige Arbeitsschritte, Materialentscheidungen und handwerkliche Details stehen. Diese bewusste Verbindung aus Präsentation und Prozess-Einblick war uns besonders wichtig: Die Besucherinnen und Besucher sollten nicht nur das fertige Produkt sehen, sondern auch verstehen, wie viel Handarbeit und Erfahrung in jedes Stück einfließt – eine Erzählweise, die sich unmittelbar mit der Art und Weise deckt, wie auch Balvenie seine eigene Whisky-Herstellung kommuniziert. Für unser Team war die direkte Interaktion mit Besucherinnen und Besuchern an dieser Werkbank-Ecke ein besonderes Highlight: Immer wieder entstanden Gespräche über Holzarten, Maserungen und die Frage, wie lange ein einzelner Tisch von der ersten Idee bis zur fertigen Platte tatsächlich braucht. Diese unmittelbaren Rückmeldungen und die echte Neugier vieler Gäste haben uns einmal mehr bestätigt, wie wichtig es ist, Handwerk nicht nur zu zeigen, sondern auch erklärbar zu machen.
Whisky-Tasting an einem Dreikant Tisch-Unikat in der Balvenie Boutique

Whisky-Tasting und Barbier-Erlebnis

Neben der reinen Präsentation unserer Tische bot die Boutique den Besucherinnen und Besuchern auch ein interaktives Erlebnisprogramm. Von Dienstag bis Samstag konnten Interessierte an geführten Whisky-Tastings teilnehmen und ausgewählte Abfüllungen von The Balvenie direkt an unseren Tischen verkosten. Eigens gefertigte Verkostungsboards aus hellem Holz, mit passgenauen Aussparungen für Gläser und Miniaturflaschen, unterstrichen dabei erneut die handwerkliche Klammer, die sich durch die gesamte Boutique zog. An Samstagen wurde das Angebot um ein besonderes Extra erweitert: In Kooperation mit Barber Borbone konnten Besucher eine kostenlose, hochwertige Rasur direkt vor Ort genießen – ein Erlebnis, das perfekt zur gepflegten, traditionsbewussten Markenwelt von Balvenie passte. Diese Kombination aus Whisky, Handwerk und Pflege machte die Pop-up Boutique zu einem Ort, an dem man nicht nur schauen, sondern mit möglichst vielen Sinnen erleben konnte, wofür beide Marken stehen.

Eine langjährige Partnerschaft mit Balvenie

Unsere Zusammenarbeit mit The Balvenie reicht bereits einige Jahre zurück und hat sich über zahlreiche gemeinsame Projekte kontinuierlich vertieft. Was uns von Anfang an verbunden hat, ist ein geteiltes Verständnis von Qualität: Beide Marken nehmen sich bewusst die Zeit, die es braucht, um ein außergewöhnliches Ergebnis zu erzielen, und stellen traditionelles Handwerk über kurzfristige Trends. Ob bei der jahrelangen Reifung eines Single Malt Whiskys in Eichenfässern oder bei der monatelangen Trocknung und Verarbeitung unserer Massivholz-Tische – in beiden Fällen ist Geduld die Grundvoraussetzung für ein Ergebnis von bleibendem Wert. Die Pop-up Boutique in der Wiener Vorlaufstraße war für uns ein weiterer, besonders sichtbarer Meilenstein dieser Partnerschaft. Sechs Wochen lang konnten wir einem breiten Publikum zeigen, wie gut sich unsere Tisch-Unikate in ein durchdachtes Markenerlebnis einfügen und gleichzeitig für sich selbst sprechen. Das durchwegs positive Feedback der Besucherinnen und Besucher hat uns darin bestätigt, dass die Verbindung aus schottischer Whisky-Tradition und österreichischer Tischlerkunst auch in Zukunft noch viele spannende gemeinsame Projekte hervorbringen wird. Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team von The Balvenie für das Vertrauen und freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Kapitel. Projekte wie diese Pop-up Boutique zeigen uns immer wieder aufs Neue, wie viel Kraft in einer Zusammenarbeit steckt, wenn zwei Marken mit ähnlichen Werten aufeinandertreffen: Statt sich gegenseitig in den Vordergrund zu drängen, ergänzen sich Handwerk und Genuss zu einem Gesamterlebnis, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser Geschichte zu sein, und blicken mit großer Vorfreude auf alles, was noch kommen wird.

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